Eine neue Selbsthilfe- und Informationsgruppe für Epilepsie wird ab sofort in Teltow aktiv. Zielgruppe sind Betroffene verschiedener Epilepsiearten, deren Angehörige sowie Eltern betroffener Kinder. Die Gruppe bietet einen sicheren Raum für Erfahrungsaustausch, Information und Vernetzung – zu medizinischen Entwicklungen, sozialrechtlichen Themen, Arbeits- und Behindertenrecht sowie Fragen rund um Teilhabe und Lebensqualität.
Durch ihre Kontakte zum Landesverband Epilepsie Berlin-Brandenburg kann die Gruppe von einem breiten Netzwerk, fachlicher Expertise und landesweiten Initiativen sowie Informationsveranstaltungen profitieren.
Ziele und Schwerpunkte
- Austausch auf Augenhöhe: Betroffene und Angehörige erhalten Raum zum respektvollen Reden, zum Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie zur emotionalen Unterstützung.
- Information zu Sozial-, Arbeits- und Behindertenrecht: Praktische Hinweise zu Schwerbehindertenausweisen, Gleichstellung, Rechten am Arbeitsplatz und Anspruch auf Unterstützung.
- Sichtbarkeit und Akzeptanz: Offene Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit sollen Epilepsie als „unsichtbare Behinderung“ enttabuisieren und das Verständnis in der Gesellschaft stärken.
- Familien- und elterliche Perspektiven: Informationen und Austausch zu schulischen Belangen, Unterstützungsangeboten und Alltagsbewältigung
Die Treffen finden voraussichtlich einmal im Monat im Gesundheitszentrum Teltow statt. Die Gruppe möchte Veranstaltungen, Workshops und Informationsabende, einschließlich Angebote speziell für Familien planen. Die Teilnahme ist offen für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Informationen zu Terminen und Anmeldungen werden über die Selbsthilfekontaktstelle PM organisiert.
Weitere Informationen zu Unterstützungsangeboten zum Thema Epilepsie finden sie auf der Webseite des Landesverband Epilepsie Berlin/Brandenburg